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Ackermätteli

Ganze Tage Lernen in der TS Ackermätteli

Die Primarstufe Insel führt am Standort die Tagesschule Ackermätteli als ein Spezialangebot der Volksschule Basel-Stadt. Dieses Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bildungsbedarf. In einem Klassenverband von bis zu 8 Schülerinnen und Schülern besuchen die Kinder in 4 Stammgruppen von 8:00 - 17:00 unsere Schule.

Unsere Haltung und unser Selbstverständnis

In unserer dynamischen Gesellschaft mit ihrem kulturellen und strukturellen Wandel entsteht allmählich ein neues Bildungsverständnis. Eine verlässliche und professionelle Förderung und Betreuung in den erweiterten Lern- und Erfahrungsräumen der Ganztagsschule soll die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen verbessern. Einen lebendigen Ort für vielfältige kulturelle Erfahrungen zu schaffen ist dabei unser Hauptanliegen. Bei der Verknüpfung von Vor- und Nachmittag, Spielen und Lernen, Anspannung und Entspannung, von Erziehung als Bildung und Bildung als Erziehung berücksichtigten wir die besonderen Bedürfnisse unserer Kinder.

Die Schnittstellen der Zusammenarbeit:

  • Pädagogische Mitarbeiter(innen) und Lehrpersonen bilden ein Kollegium.
  • Die Klassenlehrpersonen von zwei Klassen und Pädagogische Mitarbeiter(innen) eines Hortes bilden zusammen ein Pädagogisches Team.
  • Sie sind für eine „Lerngruppe“ bestehend aus zwei Klassen und einen Hort verantwortlich.
  • Vorzugsweise bilden eine Klassenlehrperson und eine Pädagogische Mitarbeiterin die Teamleitung für das Päd. Team, resp. die „Lerngruppe“
  • Gemeinsam entwickeln wir die Jahresplanung in einer „Vorbereitungswoche“.
  • Die Aufnahme neuer Schülerinnen und Schüler wird von Hort und Schule durchgeführt.
  • SozialpädagogInnen und Lehrpersonen arbeiten in wöchentlichen Teamsitzungen und regelmäßigen Fortbildungen zusammen.
  • Gemeinsam gestalten wir die Innen- und Außenräume.
  • Wir entwickeln zusammen Ideen und Konzepte.
  • Wir führen Elternabende und Standortgespräche gemeinsam durch.
  • Wir planen und gestalten Projekte, Ausflüge und Angebote.
  • Schulleitung und Teamleitungen arbeiten räumlich und zeitlich verbindlich miteinander.
  • Lehrpersonen und Pädagogische Mitarbeiter(innen) fahren mit den Kindern gemeinsam in ein Lager oder auf eine Exkursion.
  • Ereignistage werden gemeinsam gestaltet.

Die Rhythmisierung

Die Strukturierung des Tages, der Woche und des Jahres bildet für Kinder und Jugendliche den verlässlichen Rahmen, mit dem sie sich im Schulalltag orientieren können. Der „Rhythmus“ ist der „Herzschlag“ der Schule. In einer Ganztagsschule wird der „alte“ Stundenplan durch ein komplexes Angebot von Aktivitäten erweitert oder ersetzt. Die zeitlichen Vorgaben des Tages berücksichtigen Arbeits- und Pausenzeiten, Wahl- und Pflichtangebote, Vormittage und Nachmittage, Alltag und besondere Ereignisse gleichermaßen. Im Zentrum aller Tage steht das gemeinsame Mittagessen.

Unsere Experten

Die Zusammenarbeit mit Fachleuten soll zu einem festen Bestandteil unseres Schullebens werden. Besonders für die älteren Schülerinnen und Schüler wären sie eine unerlässliche Bereicherung im Tagesablauf. Durch den regelmäßige Austausch mit Experten, die ihr Fachwissen aus schulfremden Arbeits- und Forschungsbereichen wie Sprachen, Handwerk, Sport, Landwirtschaft, Architektur, Kunst, Kochen …. anbieten können, wird nicht nur der Erfahrungsraum der Kinder und Jugendlichen erweitert. Auch die Lehrpersonen und SozialpädagogInnen können sich in einer neuen Rolle erfahren.
Eltern und Großeltern sind auch Experten. Sie können uns aktiv unterstützen und begleiten, indem sie z.B. vorlesen, die Bibliothek betreuen, renovieren, putzen, kochen, usw.. Manche können auch regelmäßige Angebote machen Sie würden dann wie andere Experten aus internen Ressourcen (z.B. Poolstd. die den päd. Teams gutgeschrieben werden) finanziert werden. Einmal im Jahr könnten Eltern eine „Elternwoche“ in der sie dann an drei ganzen Tagen von ihren Berufen berichten, Workshops durchführen oder die Kinder und Jugendliche an ihre Arbeitsplätze führen.

Unsere Schule als Lern- und Lebensort

Unsere Schule als Lern- und Lebensort zu sehen bedeutet, den Erlebnis- und Erfahrungsraum für die Schülerinnen und Schüler auszubauen.
Neben gelenkten Angeboten gibt es dann auch ungelenkte Phasen im Schulalltag. Die Mittagspause können die Kinder und Jugendlichen auf dem Schulhof, in der Bibliothek, in Spielräumen oder auch in den Gruppenräumen verbringen.
Die Kinder haben Zeit mit ihren Freunden zusammen zu sein. Es scheint eine Daueraufgabe zu sein mit den Kindern und Jugendlichen eine Pausenkultur zu entwickeln. Die Balance zwischen Selbstorganisation und Angebot, Bewegung und Ruhe, Aktivität und Passivität, Konzentration und Leichtigkeit zu finden ist eine kontinuierliche Herausforderung.
Nach der Mittagspause gibt es für die Kinder eine Phase mit erweiterten Lernangeboten. Die Klassenstruktur wird aufgehoben und es können zum Beispiel interessengebundene Gruppen entstehen:
• im vertiefenden Üben an Themen aus dem Vormittag,
• in Angeboten, die selbst gewählt werden können,
• in Gruppen, die in Aussenräumen (z.B. Waldgruppe, rund um den Standort/das Schulhaus), und in den Angebotsräumen (Werken, Textil, Musik, Bewegung) arbeiten.
Im Anschluss daran entsteht, wie in der Mittagspause, eine offene Spiel- und Arbeitsphase. Die Kinder ordnen sich selbstständig den Räumen zu und lassen sich von der Umgebung und dem Material inspirieren. (In Anlehnung an das Schulprogramm der Montessori-Oberschule Potsdam – potsdam-montessori.de)

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