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Allgemeine Informationen

Willkommen im Kinsgi

Mit dem Eintritt in den Kindergarten beginnt für Ihr Kind ein neuer Lebensabschnitt. Der erste Kindergartentag ist für viele Kinder ein lang ersehnter Moment und auch für Sie als Vater oder Mutter ein besonderer Tag.

Der Kindergarten gehört zur ersten Stufe der obligatorischen Schulzeit und ist der Primarschule gleichgestellt. Die Zeit im Kindergarten dauert zwei Jahre.

Folgende Hinweise sollen dabei helfen, dass Sie und Ihr Kind sich schnell im Kindergarten zurechtfinden.

Bild Legende:

Anmeldung

Das Anmeldeformular für den Kindergarten wird den in Basel wohnhaften Eltern Anfang Kalenderjahr per Post zugestellt.
Zuzüger können Anmeldeformulare bei folgender Adresse bestellen:

Sekretariat Volksschulen Basel
Kohlenberg 27
Postfach
4001 Basel

Tel. 061 267 54 60
 

Kindergarteneintritt

Der Eintritt in den Kindergarten ist abhängig vom Geburtsdatum. Alle Kinder, die bis zum 31.7. im laufenden Jahr ihr 4. Lebensalter erreicht haben, kommen in den Kindergarten.

 

 

Kindergartenzuteilung

Die Kindereinteilung liegt in der Verantwortung der Schulleitung. Wünsche können Sie auf dem Anmeldeformular vermerken. Wir können Ihnen jedoch nicht garantieren, dass diese erfüllt werden können.

Eltern

Kooperation Eltern - Lehrpersonen

Eine gute Kooperation mit den Eltern hat bei den Lehrpersonen einen hohen Stellenwert.
Die Eltern und die Schule tragen gemeinsam die Verantwortung für das Wohl des Kindes.
Gemeinsam fördern wir die Freude am selbständigen Lernen und Handeln. Damit Lernen
stattfinden kann, benötigt das Kind Vertrauen und Geborgenheit. Die Schule allein kann
diese Werte nicht bieten. Nur wenn die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus
gut funktioniert, können die Kinder gut lernen.
Wir führen eine offene und wertschätzende Kommunikation.
Für eine gelingende Kooperation benötigen wir Ihre Mithilfe.

Elternpflichten

Der Kindergarten gehört zur ersten Stufe der obligatorischen Schulzeit und ist der Primarschule gleichgestellt. Mit der obligatorischen Schulzeit sind auch Elternpflichten verbunden, denen Sie nachkommen müssen.
Dazu gehört die Teilnahme an Elternabenden, Kindergartenveranstaltungen, Besuchstagen und Elterngesprächen.

Elterninformation

An Elternabenden und Schulbesuchen erhalten die Eltern einen Einblick in den Kindergarten.
In Absprache mit den Lehrpersonen ist ein Schulbesuch sehr willkommen.
An Elterngesprächen erhalten Sie Auskunft über die Entwicklung Ihres Kindes. 

Unterricht mit Blockzeiten

Der Unterricht von Montag bis Freitag dauert:

  • an jedem Vormittag von 8.00h bis 12.00h
  • an einem Nachmittag (Montag oder Dienstag) von 14.00h bis 16.00h

Die Kindergartenkinder im 1. Kindergartenjahr haben am Dienstagnachmittag Unterricht und die Kindergartenkinder im 2. Kindergartenjahr haben am Montagnachmittag Unterricht.
Der Nachmittagsunterricht findet in der Regel in der Halbgruppe statt.

Späteste Ankunftszeit im Kindergarten:

  • Vormittag: 8.30 Uhr

Tagesstrukturen - Betreuung nach dem Unterricht

Eltern können ihr Kind für die Tagesstrukturen im Schulhaus Wasgenring anmelden.
> Weitere Informationen...
> Kontaktadressen für Anmeldung...

Tag der offenen Tür: im ersten Quartal des Jahres

Schnuppertage

Jeweils am Dienstag in der zweitletzten Woche vor den regulären Sommerferien findet in den Kindergärten für die in den Kindergarten eintretenden Kinder ein Besuchstag statt.

Die genauen Zeiten erhalten Sie Ende Mai mit einem Schreiben. Ausserdem erhalten Sie dann auch Informationen betreffend der Kindergartenzuteilung Ihres Kindes.

Spielend lernen

Im Kindergarten wird viel gelernt, auf spielerische Weise. Das Spiel ist die Lebens- und Lernform im Kindergarten. Das Kind wird ganzheitlich in der Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz unterstützt und gefördert. In diesem Sinn ist der Kindergarten nicht nur Spielplatz, sondern auch „Vorschule“ mit klaren Lernzielen.

Lehrplan

Die Kindergarten-Lehrpersonen arbeiten wie alle anderen Lehrpersonen der Schulen im Kanton Basel-Stadt nach dem Lehrplan 21.

> Zum Lehrplan...

Standardsprache

Die Kinder werden in ihrer Bereitschaft zum Sprachenlernen sowohl durch regelmässige Verwendung der Standardsprache wie auch durch die Pflege des Dialekts unterstützt.

Im Kindergarten Basel-Stadt werden Dialekt und Standarddeutsch als gleichwertige sprachliche Varietäten anerkannt und gefördert.

Mit der Verwendung von Standardsprache und Dialekt im Kindergarten werden Grundlagen für ein vertieftes Hör- und Sprachverständnis gelegt und eine Sensibilisierung für das Erlernen weiterer Sprachen erreicht. Mit dem Einbezug der Sprachen aus ihrem Umfeld wird den Kindern zusätzlich die Möglichkeit geboten, vielfältige Spracherfahrungen zu machen.

Die Verwendung der Standardsprache in allen Bereichen des Kindergartenunterrichts ermöglicht den Kindern einen frühen und ungezwungenen Zugang zur späteren Schulsprache. Damit leistet der Kindergarten einen Beitrag zur sprachlichen Förderung aller Kinder. Insbesondere Kinder aus bildungsfernem Elternhaus oder mit Migrationshintergrund erhalten bessere Chancen.

Die Verwendung des Dialekts im Kindergarten fördert und vertieft die Mundartkenntnis und stiftet lokale Identität. Die Kinder lernen Verse, Lieder, Geschichten und Bräuche aus Stadt und Region kennen. Damit leistet der Kindergarten einen Beitrag zur Weitergabe eines lebendigen Kulturguts.

Burzelbaum

Bewegung und Ernährung sind zentrale Elemente der Erziehung und Entwicklung und tragen wesentlich zum allgemeinen Wohlbefinden des Kindes bei. Zahlreiche nationale und internationale Studien belegen den Zusammenhang von Bewegungskompetenz und einer gesunden körperlichen, kognitiven und sozialen Entwicklung.

Die schweizerische Gesundheitsstudie hat es zu Tage geführt: Über die Hälfte der Baslerinnen und Basler bewegt sich zu wenig und geht damit beträchtliche gesundheitliche Risiken ein. Besonders alarmierend: Nicht zuletzt bei Kindern beobachten wir zunehmende Bewegungsdefizite und gleichzeitig steigt die Zahl der Übergewichtigen stetig an. In Basel ist inzwischen jedes vierte Kind beim Schuleintritt zu schwer. Die Basler Kindergärten reagieren darauf und machen den „Burzelbaum“. Die Kindergärten Basel starteten 2004 in 8 Kindergärten mit dem Burzelbaum als Pilotprojekt. Unterdessen arbeiten alle Kindergärten nach dem Konzept Burzelbaum und sind mit entsprechenden Bewegungsmaterialien ausgestattet. Die Lehrpersonen achten auf mehr Bewegung und gesunde Ernährung im Unterricht. Auch die Ausflüge, Waldtage und Turnen sind Bestandteile des Kindergartenunterrichtes.

(Material: Aktive Kindheit- gesund durchs Leben; Bewegen, koordinieren, Kraft trainieren dient im Projekt „Burzelbaum“ als Grundlage)

> noch mehr Informationen: Broschüren zur Gesundheitsförderung
 

Heilpädagogik im Quartier

Jedes Quartier hat eine eigene Heilpädagogin oder einen Heilpädagogen. Diese verfügen über eine langjährige Berufserfahrung als Kindergartenlehrpersonen und haben zusätzlich ein anerkanntes Studium in Heilpädagogik absolviert. Sie sind Fachleute für Entwicklungsfragen und kennen verschiedene Methoden, Kinder auf ihrem Lernweg gezielt zu unterstützen.

Die Quartiersheilpädagogin / der Quartiersheilpädagoge besucht alle Kindergartenklassen des zugeteilten Quartiers und steht in einem engen Austausch mit den Kindergartenlehrpersonen. Wenn sich bei einem Kind Auffälligkeiten in seiner Entwicklung oder in seinem Lernverhalten zeigen, führt die Heilpädagogin im Einverständnis mit den Eltern eine Entwicklungsstandsabklärung durch und bespricht die Resultate mit allen Beteiligten.

Falls es sich dabei zeigt, dass eine zusätzliche heilpädagogische Förderung nötig ist, besucht das Kind an einem bis zwei Tagen pro Woche den heilpädagogischen Kindergarten im Quartier. Die Heilpädagogin arbeitet mit Kleingruppen (in der Regel vier Kinder) in ihren eigenen Lokalitäten.
Sie bespricht sich regelmässig mit den Eltern und den Lehrpersonen bezüglich der zusätzlichen Förderung und berät sie beim Einschulungsentscheid. Die Heilpädagogin und der Heilpädagoge kennen auch die anderen Institutionen, welche in der Stadt Basel zur Verfügung stehen und können bei Bedarf weiter vermitteln.

Heilpädagogik im Quartier - das quartierbezogene Angebot der Kindergärten Basel ist kostenlos und freiwillig. Verlangen Sie bei der Kindergartenlehrperson oder auf dem Sekretariat ihres Schulstandortes unseren Prospekt.

Familienurlaub

Der Kindergarten ist obligatorisch und es gelten die offiziellen Schulferien. Daneben können während den zwei Kindergartenjahren insgesamt 10 Tage Familienurlaub genutzt werden. Zusätzliche Freistellung auf Grund dringender Umstände müssen von der Schulleitung bewilligt werden.

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